»Home
»News
»GoJu KaraTe
   Geschichte
   Etikette
   Philosophie
   S.O.H.F. Verband
   Stammbaum
   Training
»Schulen / Dojos
»Intern
»Events
»Presse
»Impressum
»Links

GoJu - KaraTe Training

Die Grundlage des Karate bilden die sogenannten 3 Säulen. Sie sind das Fundament auf dem jegliches Karatetraining aufbaut:

1. Kihon

Das Wort Kihon (Ki = innere Energie; Hon = Grundlage) bedeutet übersetzt soviel wie die „Basis des Ki's” und bildet die erste der drei Karate Säulen. 
Das praktizieren von Kihon ist die Grundschule des Karate. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre ständige Wiederholung aus, völlig gleich welchen Gurtrang der Karateka besitzt.
Der Sinn und Zweck hinter dem regelmäßigen Wiederholen besteht primär darin, den Karateka auf Kata und Kumite vorzubereiten. Außerdem wird somit eine gewisse Routine aufgebaut, die es dem Schüler ermöglicht die Techniken im Ernstfall „automatisiert” anzuwenden, ohne über ihre Ausführung nach denken zu müssen.


Die wichtigsten Kihons des Urban GoJu Karate sind:

  • Erster Kihon Uke
  • Zweiter Kihon Uke
  • Ten point blocking

 

  • Erster Kihon Tzuki
  • Zweiter Kihon Tzuki
  • Kihon Empi

 


2. Kata

Kata bedeutet in einer vereinfachten Definition „die Form“, allerdings ist Kata auch als eine Reihe von vorgegebenen defensiven und offensiven Bewegungen und Techniken zu verstehen, die sich gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner richten.
Für eine Zeitlang war Kata die einzige Praxis, welche von Generation zu Generation weitervererbt wurde. Somit bildeten sie den Kern eines Karatestils wie beispielsweise Sanchin und Tensho im GoJu Ryu.
Des Weiteren war es nicht üblich eine Kata schriftlich festzuhalten, sondern wurde diese nur wenigen Auserwählten mündlich weitergegeben.
Das Training von Kata sollte dem Schüler helfen sich körperlich weiterzuentwickeln und ihm gleichzeitig zu einem starken Kampfgeist und friedlichen Charakter verhelfen.
Viele Katas enthalten einen verschlüsselten tieferen Sinn, der aus den zahlreichen Kampferfahrungen stammt und nur in der Bunkai, der praktischen Anwendung mit einem Partner, erkennbar sind.

O' Sensei Urban gründete in den sechziger Jahren seinen eigenen Stil und übernahm einige Katas aus dem traditionellen GoJu Ryu. Allerdings veränderte er diverse Elemente um sie somit der modernen Zeit anzupassen. Insgesamt sind diese Katas als die „Ten Minimum Standards“ oder auch als „Ten Opuses“ bekannt.

 

Traditionelle Kata Urban Kata
  • Chin Choi
  • Gekkisai dai ichi
  • Gekkisai dai ni
  • Sanchin
  • Gekki Ha
  • Teikyoku Jodan
  • Teikyoku Chudan
  • Teikyoku Gedan
  • Teikyoku Empi
  • Gesankuso
  • Ashi Barai/ 16. point kicking
  • Tensho
  • Saifa
  • Empi Go
  • Rising Sun
  • Kaku Ha
  • Seiyunchin
  • Sanseiru
  • Seisan
  • Sepai
  • Shisochin
  • Kururunfa
  • Suparumpei
  • Urban Tenshoa
  • Urban Teikyoku
  • Urban Gekkisai
  • Urban Empi Ha
  • Urban Senchin
  • Urban Bo
  • Urban Suparumpei
  • Urban Kooroorunfa
  • Urban Saysan
  • Urban Han

 

2.1 Kobudo

Bei Kobudo handelt es sich um ein Kampfkunstsystem, welches sich hauptsächlich mit Trainings-/Kampfwaffen beschäftigt. Das Wort selbst wird zusammengesetzt aus den Wörtern Ko (=alt), Bu (Kurzform für Bushi= der Krieger) und Do (=Weg). Ursprünglich nutzten die Menschen auf Okinawa keine für den Kampf konstruierten Waffen, sondern bedienten sich ihrer Werkzeuge oder Alltagsgegenstände. 
Im Karate werden folgende Waffen im Kobudo verwendet:
  • Bo
  • Tonfa
  • Sai-Gabeln
  • Nunchaku
  • Schwert
Bo Tonfa Sai Nunchaku
  • Okinawa Shodan Bo
  • Shodan no Kun
  • Shiken Bo
  • Gekkisai no Tonfa
  • Harakidi Sai
  • Senchin Sai
  • Urban Nunchaku

 

3. Kumite

Der Begriff Kumite besteht aus den zwei Wörtern Kumi (= Jemanden greifen) und Te (= die Hand) und bedeutet wörtlich übersetzt greifende Hände, doch grundsätzlich wird es mit dem Kampfübersetzt.
Im Kumite werden die unterschiedlichsten Abwehr-, Angriffs- und Kontertechniken bzw. -kombinationen zusammen mit einem Partner geübt.
Generell wird zwischen zwei Formen des Kumite unterschieden, nämlich zum einen dem Yakso (= vorgegebenes Kämpfen) und zum anderen dem Jiyu (= freies Kämpfen) Kumite.
Beim Yakso Kumite folgen die Karatekas einem vorher festgelegten Ablauf von Angriffs- und Abwehrtechniken, die meistens im Wechsel ausgeführt werden. Das Ziel hierbei ist es, die Grundschultechniken an einem Gegner anzuwenden, ein Gefühl für Distanz zu entwickeln und vor allem die Präzision und Kontrolle über die eigenen Techniken zu haben.
Das Jiyu Kumite hingegen bedient sich keiner fixierten Abfolge, sondern werden hier Verteidigung und Angriff frei gewählt.
Der Karateka sollte nun in der Lage sein, all seine Aktionen, ohne langes Nachdenken ausführen zu können und dabei immer noch Respekt gegenüber dem Übungspartner oder dem Gegner haben.